What is Peppol?

Peppol steht für Pan-European Public Procurement OnLine. Es handelt sich um ein Netzwerk für den standardisierten Austausch elektronischer Geschäftsdokumente, zum Beispiel Rechnungen, Bestellungen oder Lieferscheine.

Der Austausch erfolgt über sogenannte Peppol Access Points. Diese Access Points verbinden Sender und Empfänger miteinander und sorgen dafür, dass elektronische Dokumente standardisiert, sicher und interoperabel übertragen werden können.

Simply put: Peppol ist der Transportweg für elektronische Dokumente.

Das bedeutet, dass Unternehmen nicht für jeden Kunden, Lieferanten oder öffentlichen Auftraggeber eigene Sonderverbindungen aufbauen müssen. Stattdessen nutzen sie einen standardisierten Zugang über das Peppol Netzwerk.

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Ist Peppol ein Invoice format?

Peppol ist kein Rechnungsformat, sondern ein Netzwerk beziehungsweise Übertragungsweg. Die Unterscheidung ist wichtig:

  • Peppol Network / Transport Path / Transmission
  • XRechnung structured invoice format
  • ZUGFeRD Hybrid invoice format
  • ERP system generates, processes or receives invoice data
  • Access Point = Zugang zum Peppol Netzwerk

Eine XRechnung kann also über Peppol versendet werden. Peppol selbst beschreibt jedoch nicht primär den Inhalt der Rechnung, sondern den Weg, über den sie übertragen wird.

Das Peppol Netzwerk: Warum es für Unternehmen relevant ist

Das Peppol Netzwerk ermöglicht den standardisierten Austausch elektronischer Dokumente zwischen Unternehmen, Behörden und Organisationen. Besonders relevant wird Peppol, wenn viele Partner, mehrere Länder oder unterschiedliche technische Anforderungen beteiligt sind. In der Praxis lohnt sich Peppol besonders für Unternehmen, die:

  • send or receive many invoices,
  • working with public sector clients,
  • onboard international business partners,
  • to have to meet different partner requirements,
  • If you want to reduce manual detours such as email, portals or individual solutions,
  • want to integrate electronic invoices scalably into existing processes.

Der große Vorteil des Peppol Netzwerks liegt in der Interoperabilität. Unternehmen etablieren einen standardisierten Übertragungsweg und reduzieren dadurch die Komplexität, die sonst durch viele individuelle Anbindungen entsteht.

Wie funktioniert das Peppol Netzwerk 
Practice?

Im Peppol Netzwerk kommunizieren Sender und Empfänger nicht direkt über individuelle Schnittstellen miteinander. Stattdessen läuft der Austausch über zertifizierte Access Points. Der typische Ablauf sieht so aus:

  • An electronic invoice is generated in the ivi E-invoicing platform.
  • The invoice will be provided in a suitable format, for example as XRechnung
  • Der Peppol Access Point übermittelt das Dokument über das Peppol Netzwerk.
  • The recipient receives the invoice via their access point.
  • The invoice will be validated, processed, and forwarded to ERP, workflow or archive.

Für Unternehmen ist dabei entscheidend, dass Peppol nicht als isolierter technischer Kanal betrieben wird. Der eigentliche Nutzen entsteht erst, wenn Versand, Empfang, Validierung, Statusverfolgung und Archivierung sauber in die vorhandene Systemlandschaft eingebunden sind.

Peppol XRechnung: So both are connected

Peppol und XRechnung beschreiben das Zusammenspiel aus Rechnungsformat und Übertragungsweg: Die XRechnung liefert die strukturierten Rechnungsdaten, Peppol sorgt für den standardisierten Versand oder Empfang über das Netzwerk. Für Unternehmen ist deshalb nicht nur wichtig, eine XRechnung erzeugen zu können, sondern sie zuverlässig über Peppol in bestehende Prozesse einzubinden.

For context: XRechnung ist das Format. Peppol ist der Übertragungsweg.

Eine XRechnung enthält die strukturierten Rechnungsdaten in einem maschinenlesbaren XML-Format. Peppol sorgt dafür, dass diese Rechnung standardisiert vom Sender zum Empfänger übertragen werden kann. Für den Alltag bedeutet das: Es reicht nicht aus, nur eine XRechnung-Datei zu erzeugen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Rechnung:

  • is correctly validated,
  • über Peppol zugestellt werden kann,
  • it is technically and professionally accepted by the recipient,
  • remains traceable within its own system,
  • clean is transferred to ERP, workflow and archive.

This is precisely where most challenges arise in practice. It's not the individual file that's the problem, but the stable end-to-end process.

Peppol-Rechnungsversand: Was im Alltag wirklich zählt

Ein Peppol-Setup ist dann erfolgreich, wenn es im Tagesgeschäft zuverlässig funktioniert. Dazu gehören Fragen wie:

    • What system is the invoice from?
    • What format is it in?
    • Will the invoice be validated before shipping?
    • How are errors or returns handled?
    • How is the shipping status documented?
    • How is the handover to accounting, workflow or archive carried out?
    • How can high volumes be processed without manual rework?

Technology alone doesn't solve these issues. What's crucial is a process that works from start to finish: Rechnung erzeugen → validieren → via Peppol versenden → Status nachvollziehen → archivieren.

Or in the invoice receipt: Receive invoice → check → convert → pass to ERP/workflow → archive. So wird Peppol nicht zur Zusatzstrecke, sondern zum integrierten Bestandteil Ihrer Rechnungsprozesse.

Peppol in ERP, Workflow und Archiv integrieren

Peppol entfaltet seinen Nutzen erst dann vollständig, wenn die Anbindung sauber in bestehende IT- und Finance-Systeme integriert wird. Typische Integrationspunkte sind:

    • ERP systems, for example SAP, Microsoft Dynamics or Oracle
    • Finance and Accounting Systems
    • Billing or output management systems
    • Workflow and approval systems
    • Document Management and Archive
    • Monitoring and Status Systems

The goal is a seamless end-to-end process: Reception or Dispatch → Validation → Conversion → Handover to ERP, Workflow and Archive. This way, companies avoid media breaks, manual rework, and parallel special processes.

Validation and conversion Warum sie für Peppol wichtig sind

Bei strukturierten elektronischen Rechnungen können kleine Fehler große Auswirkungen haben. Fehlende Pflichtangaben, falsche Datenfelder oder unpassende Formate führen schnell zu Rückläufern, Klärfällen oder Verzögerungen im Zahlungsprozess. Deshalb sollte ein professioneller Peppol-Prozess immer Validierung und Konvertierung berücksichtigen.

  • Validation

    meets the requirements. This allows errors to be detected before a document is sent or processed further.
  • Conversion

    Conversion is relevant when different systems or partners require different formats. This allows a document to be transferred into a suitable target format without the need for manual rework.
  • Data quality

    Consistent data logic ensures that invoice data is correctly transferred to downstream systems. This is particularly important with high document volumes and automated processes.

Peppol mit SGH und ivi implement

SGH unterstützt Unternehmen dabei, Peppol prozessorientiert umzusetzen. Im Fokus steht nicht nur die reine Netzwerk-Anbindung, sondern der gesamte Rechnungsprozess: vom Versand oder Empfang über Validierung und Konvertierung bis zur Integration in ERP und Workflow. Mit der ivi E-Rechnungsplattform lassen sich elektronische Rechnungen empfangen, versenden, validieren, konvertieren und in bestehende Systemlandschaften integrieren. Das bedeutet:

  • Peppol wird nicht als Insellösung betrieben.
  • Existing ERP and finance systems will remain integrated.
  • Invoice data is processed in a structured manner.
  • Processes remain traceable and scalable.
  • Partner requirements can be handled more cleanly.

Implementation with clear steps: Analysis, Conception, Integration, Go-Live

Damit Peppol nicht zum Dauerprojekt wird, empfiehlt sich ein strukturiertes Vorgehen.

Analyse

In the analysis, the starting situation and requirements will be clarified. This includes:

    • Proof volume
    • Country and Partner Requirements
    • formats used such as XRechnung or ZUGFeRD
    • existing ERP, Finance and archive systems
    • Current invoicing processes
    • Desired level of automation
    • Responsibilities

Ziel ist ein klares Bild davon, welche Rolle Peppol in Ihrer Systemlandschaft einnehmen soll.

2. Conceptualisation

In the conception phase, the target process is defined. This involves:

    • Input and output processes
    • Validation logic
    • Conversion requirements
    • Interfaces
    • Monitoring and status information
    • Error handling
    • Archiving
    • Exceptions and special cases

The goal: a viable end-to-end process rather than an isolated technical solution.

3. Integration

In der Integrationsphase wird Peppol in die bestehende IT- und Finance-Landschaft eingebunden. Dazu gehören Schnittstellen, Datenflüsse, Testfälle und Übergaben an ERP, Workflow und Archiv. Entscheidend ist, dass keine parallelen Sonderstrecken entstehen, sondern Peppol Teil des regulären Rechnungsprozesses wird.

4. Go-Live

Nach Tests und Abstimmung erfolgt der Go-Live. Anschließend können Prozesse stabilisiert, weitere Partner angebunden und zusätzliche Volumina skaliert werden. So entsteht eine Peppol-Anbindung, die nicht nur technisch funktioniert, sondern dauerhaft im Tagesgeschäft trägt.

Für wen eignet sich Peppol besonders?

Peppol eignet sich besonders für Unternehmen, die elektronische Rechnungen standardisiert, sicher und skalierbar austauschen möchten. Typische Einsatzszenarien sind:

  • Companies with high invoice volumes
  • Organisations with international partners
  • Companies with multiple ERP or finance systems
  • Companies with XRechnung requirements
  • Suppliers of public contracting authorities
  • Corporations with complex approval and archiving processes
  • Companies wanting to reduce manual email or portal processes

Gerade bei komplexen Systemlandschaften ist Peppol nicht nur ein technischer Kanal, sondern ein wichtiger Bestandteil der digitalen Rechnungsverarbeitung.

Vorteile einer integrierten Peppol-Anbindung

Eine sauber integrierte Peppol-Anbindung bietet Unternehmen mehrere Vorteile:

  • standardised exchange of electronic invoices
  • better interoperability with partners and authorities
  • fewer manual special processes
  • reduced susceptibility to errors through validation
  • better scalability with high document volumes
  • transparent transfers to ERP, workflow and archive
  • a better basis for automated invoice processing
  • Reduced complexity for international requirements

The crucial point: Peppol ist nicht nur ein Übertragungsweg. Richtig umgesetzt wird Peppol zum stabilen Bestandteil Ihrer E-Rechnungsstrategie.

Fazit: Peppol ist der Übertragungsweg. Success is created in the process

Peppol ist ein wichtiger Standard für den interoperablen Austausch elektronischer Rechnungen und Geschäftsdokumente. Besonders für Unternehmen mit hohem Belegvolumen, internationalen Partnern oder komplexen IT-Landschaften bietet das Peppol Netzwerk eine skalierbare Grundlage.

However, success does not depend solely on the technical connection. The entire process is crucial:

Dispatch and receipt, validation, conversion, handover to ERP, workflow and archive.

SGH unterstützt Unternehmen dabei, Peppol strukturiert, prozessorientiert und ohne Systembruch umzusetzen. Mit ivi wird Peppol Teil Ihrer bestehenden Systemlandschaft, statt eine weitere Insellösung neben Ihren Prozessen zu schaffen.

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Frequently asked questions about Peppol

Was ist Peppol?

Peppol ist ein Netzwerk beziehungsweise Übertragungsweg für den standardisierten Austausch elektronischer Geschäftsdokumente. Dazu gehören zum Beispiel elektronische Rechnungen, Bestellungen oder Lieferscheine. Der Austausch erfolgt über sogenannte Access Points.

Ist Peppol ein Rechnungsformat?

Nein. Peppol ist kein Rechnungsformat im engeren Sinn. Peppol ist der Transportweg. Rechnungsformate sind zum Beispiel XRechnung oder ZUGFeRD.

Wie funktioniert das Peppol Netzwerk?

Im Peppol Netzwerk werden elektronische Dokumente über Access Points ausgetauscht. Sender und Empfänger nutzen jeweils einen Access Point, um Dokumente standardisiert und interoperabel zu übertragen.

Eignet sich Peppol für internationale Partner?

Ja. Peppol eignet sich besonders für Unternehmen mit internationalen Partnern, da das Netzwerk auf standardisierten und interoperablen Dokumentenaustausch ausgelegt ist.

Kann Peppol in bestehende ERP-Systeme integriert werden?

Ja. Peppol kann in bestehende ERP-, Finance-, Workflow- und Archivsysteme integriert werden. Entscheidend ist, dass die Anbindung nicht als Insellösung betrieben wird, sondern Teil des bestehenden End-to-End-Prozesses wird.